Wie Sokra deinen Schüler:innen Feedback gibt

Geprüft Juni 2026Für Lehrkräfte · 3 Min. Lesezeit

Wie Sokra deinen Schüler:innen Feedback gibt

Sokra gibt Feedback, keine Ziffern. Dein Assistent betrachtet, was deine Schüler:innen geschrieben haben, anhand der Kriterien, die du festlegst, und sagt dann, was schon gut funktioniert und was als Nächstes zu versuchen ist. Er reduziert ihre Arbeit nie auf eine Zahl oder ein einzelnes Etikett. Du bleibst diejenige oder derjenige, die oder der entscheidet, was gute Arbeit ist, und der Assistent wendet deinen Maßstab für alle Schüler:innen einheitlich an.

Dieser Artikel erklärt, woher Feedback kommt, wie du es formst und wie du es für einzelne Schüler:innen oder für eine ganze Klasse liest.

Bevor du startest

Du brauchst einen Assistenten, an den du Feedback knüpfst. Wenn du noch keinen gebaut hast, beginne mit deinem ersten Assistenten und komm dann hierher zurück, um sein Feedback zu formen. Es hilft auch, eine Vorstellung davon zu haben, was "gute Arbeit" für die Aufgabe bedeutet, zum Beispiel "nutzt Belege, um die eigene Argumentation zu stützen".

Erstelle deine Feedbackkriterien

Kriterien sind der Kern von Feedback in Sokra. Ein Kriterium übersetzt dein fachliches Urteil in etwas, das der Assistent jedes Mal gleich anwenden kann, sodass Feedback in der ganzen Klasse fair und einheitlich bleibt.

1. Öffne den Tab Feedback

Öffne im Assistenten-Editor den Tab Feedback. Hier legst du die Kriterien fest, nach denen dein Assistent Schüler:innen Feedback gibt. Ist er noch leer, ist das dein Ausgangspunkt: Definiere, was gute Arbeit ausmacht.

2. Füge ein Kriterium hinzu

Klicke auf Kriterium hinzufügen und beschreibe eine Sache, die dir wichtig ist, zum Beispiel "Nutzt Belege, um die eigene Argumentation zu stützen". Füge für jede Qualität, die für die Aufgabe zählt, ein Kriterium hinzu. Eine Handvoll klarer Kriterien wirkt besser als eine lange Liste.

3. Beschreibe die Niveaus

Für jedes Kriterium kannst du ein Niveau festlegen, etwa "Ausgezeichnet", "Kompetent" oder "In Entwicklung", und eine Beschreibung, wie dieses Niveau aussieht. So bringst du dem Assistenten in deinen Worten den Unterschied zwischen starker und sich entwickelnder Arbeit bei. Der Assistent nutzt diese Beschreibungen, um Feedback zu geben, nicht, um eine Zahl zu vergeben oder Schüler:innen in eine Rangfolge zu bringen.

4. Sieh das Feedback, das deine Schüler:innen erhalten

Wenn Schüler:innen eine Sitzung abschließen und einreichen, erzeugt der Assistent Feedback anhand deiner Kriterien. Im Feedback erscheinen ihre Stärken, Wachstumsmöglichkeiten und eine Begründung, die auf deine Kriterien verweist. Du kannst zusätzlich unter Dein Feedback in eigenen Worten etwas ergänzen.

5. Lies das Klassenfeedback für die ganze Klasse

Sobald Schüler:innen Sitzungen eingereicht haben, öffne Klassenfeedback, um zu sehen, wie die Klasse insgesamt vorankommt, wo Lernende stark sind und wo dieselbe Lücke immer wieder auftaucht. Von dort kannst du eine Folgeaktivität erzeugen, die genau auf diese Lücke zielt.

Datenschutz

Feedback beruht auf den Sitzungen deiner Schüler:innen und den Kriterien, die du geschrieben hast, und es bleibt in deinem Arbeitsbereich. KI-erzeugte Zusammenfassungen können fehlerhaft sein, prüfe Feedback also wie deine eigenen Notizen, bevor du darauf reagierst, und nutze Dein Feedback, um zu korrigieren oder zu ergänzen, was der Assistent falsch erfasst hat. Du bleibst verantwortlich dafür, was deinen Schüler:innen gesagt wird.

Tipps

  • Schreibe Kriterien so, wie du die Aufgabe deinen Schüler:innen erklären würdest. Klare, konkrete Sprache liefert das beste Feedback.
  • Beginne mit zwei oder drei Kriterien und verfeinere sie, nachdem du echtes Feedback gesehen hast.
  • Nutze Klassenfeedback vor der Planung deiner nächsten Stunde. Die wiederkehrenden Lücken sind meist der beste Ansatzpunkt.

Fehlerbehebung

Das Feedback wirkt generisch. Füge im Tab Feedback konkretere Kriterien und klarere Niveau-Beschreibungen hinzu. Je genauer du gute Arbeit beschreibst, desto nützlicher das Feedback.

Klassenfeedback zeigt nichts an. Schüler:innen müssen mindestens eine Sitzung einreichen, bevor Klassenfeedback erzeugt werden kann. Prüfe, ob deine Klasse Sitzungen eingereicht hat und nicht nur offene Sitzungen hat.

Schüler:innen sind mit ihrem Feedback nicht einverstanden. Öffne die Sitzung, sieh sie anhand deiner Kriterien durch und nutze Dein Feedback, um deine eigene Antwort zu ergänzen. Der Assistent unterstützt dein Urteil, er ersetzt es nicht.

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